Der Umbau unseres Reisemobils begann direkt nach dem Kauf und endete kurz bevor es anfang Oktober los ging. Doch auch danach haben wir immer wieder Kleinigkeiten geändert bzw. neue Dinge eingebaut.
Auf dieser Seite stellen wir den Bauprozess ganz kurz vor und schildern die Veränerungen. Unter den Menüpunkten Innenumbau und Außenumbau kann der Bauprozess im Detail betrachtet werden.
Von Innen hat sich unser Wagen am meisten verändert. Als ersten Schritt haben wir den gesamten Wagen entkernt, dann folgte ein Grundgerüst für den Umbau. Damit wir auch im Fahrzeug übernachten können mussten wir uns ein System überlegen, mit dem es möglich ist im Fahrzeug zu schlafen, es aber auch als eine Art „Wohnzimmer“ zu verwenden und trozdem noch Stauraum für Gepäck zu haben. Wir überlegten lange, wie ein System, welches unseren Anforderungen entspricht, aussehen könnte und beschlossen dann eine Bank zu bauen, aus dessen Rückenlehne ein Bett gemacht werden könnte. Um aber immernoch genügend Stauraum zu haben, planten wir einen Schrank auf die rechte Fahrzeugseite zu bauen, der von der Heckklappe bis zur C-Säule reicht. Als die Grundidee stand begann der Bau:
Als Erstes haben wir ein Grundgerüst gebaut, auf welches dann die Platten für den Schrank und die Bank montiert wurden. Die Rückenlehne der Bank ist 4-geteilt, die einzelnen Bretter werden in den Fußraum gelegt um diesen zu einer ebenen Fläche zum schlafen zu machen (siehe Bildergallerie). In die Platten haben wir Klappen integriert, damit wir den darunterliegenden Stauraum sinnvoll nutzen können.
Bald folgten die Schienen und Leisten, welche die Rückenlehnen halten und in Position halten. Da die Maße nun bekannt waren konnten wir die Sitz- bzw. Liegekissen anfertigen lassen.
Als letztes musste noch der Schrank mit integreirtem Tisch gefertigt werden. Hierbei mussten wir sehr genau arbeiten, da viele Aussparungen beachtet werden mussten doch auch der fertige Schrank kann sich sehen lassen. Es folgte nun noch die Personalisierung, Licht wurde installiert und unser Umbau wurde „wohnlich“ gemacht.
Damit wir dem 21. Jahrhundert gerecht werden können haben wir unser Fahrzeug elektrifiziert. Neben 5 220V Steckdosen haben wir einen Wechselrichter und ein Batterieladegerät eingebaut. Klicke hier zum Hauptartikel zur Elektrik.
Damit wir immer gut sehen haben wir im Winter 2016 9 LEDs à 48 Watt installiert, so haben wir immer gute Sicht.
Für die Tour in den Norden haben wir zudem eine Standheizung und einen Motorvorwärmer Installiert.
Das Elektrische System des Fahrzeuges funktioniert wie folgt:
- Mit externer Stromquelle:
Sobald Strom durch den Campingstecker in das Fahrzeug kommt, werden 4 Steckdosen mit 220V versorgt, dass Batterieladegerät geht automatisch an und beginnt damit die Autobatterie zu laden. Das Doppelbatteriesystem sorgt dafür, dass erst die Start-, dann die Verbrauchsbatterie geladen wird. Wenn die Batterien beide geladen sind schaltet das Ladegerät automatisch in einen anderen Modus und hält die Ladung der Batterien. Sollte Strom von einer der Beiden Batterien verbraucht werden schaltet das Ladegerät wieder auf den Lademodus, wenn eine gewisse Ladung unterschritten wurde. - Mit Autobatterie:
Das Fahrzeug verfügt über ein Doppelbatteriesystem welches es möglich macht auch über längere Zeit ohne Externe Stromquelle auszukommen. Damit wir im Fahrzeug nicht nur über 12 Volt Geräte verwenden können, haben wir einen Wechselrichter eingebaut, der Geräte bis maximal 600 Watt mit 220Volt versorgt. Das Batteriesystem überwacht dabei stets die Ladung der beiden Batterien. Wenn die Versorgerbatterie entleert ist schaltet es auf die Starterbatterie. Wenn auf der Starterbatterie nur noch eine Restladung übrig ist, die für mehrere Fahrzeugstarts ausreicht, schaltet das Batteriesystem die gesamte Stromversorgung ab.
Auch das Äußere unseres Fahrzeuges hat sich stark verändert. Dachzelt und Dachgepäckträger waren die erste Anschaffung, die das Erscheinungsbild stark veränderten. Im September folgte dann die Scheibentönung und verschiedene Halterungen um Leiter, Benzinkanister und andere Gegenstände auf dem Fahrzeug befestigen zu können.
Im Dezember 2016 kamen noch 9 extra Scheinwerfer dazu, jeweils mit 48 Watt und 6800 Lumen.
Auf den Voher-Nachher Bildern kann man die Veränderungen gut erkennen.
























