Ja, auch Außen hat sich der Defender über die Monate seit Juni verändert. Bis zu den Wochen kurz vor Abreise wurde das Äußere des Defenders durch An-, Um- oder Ausbauten verändert. Der Dachgepäckträger mit Zelt lässt das Reisemobil Abendteuerlustig wirken und macht den Geländewagen zum einem Raum mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und dank den Sonnensegeln mit einladendem Außenbereich.
Rost- und Lackbehandlungen sowie die Ausbesserung von Dellen verhalfen dem oftmals etwas brachial wirkenden Defender zu neuem Look und machten ihn so zu einem Offroadmonster mit Stil. Die Scheibentönung soll uns zu Privatsphäre verhelfen und schnelles Aufheizen verhindern. Doch ebenfalls verhilft sie dem Defender von Außen zu einer geheimnisvollen Erscheinung und sorgt dafür, dass immer wieder Leute aus Interesse ganz nah an die Scheibe kommen um zu gucken was sich im Inneren Verbirgt.
Doch unser Defender kam schon nicht ganz unverändert zu uns. Im direkten Vergleich mit den von Land Rover im Jahr 2004 ausgelieferten Defendern kann man gut erkennen, wie sehr sich unser Fahrzeug schon bei seinem Letzten Besitzer verändert hat. Hier gehts zum Hauptartike dazul: Der Defender vor Uns).
Doch zu den schon geleisteten Veränderungen sollten noch unsere hinzu kommen. Hier haben wir diese nun detailliert aufgelistet. Die Beiträge sind chronoligisch sortiert, oben stehen die letzten, unten die ersten Veränderungen. Da die Rost- und Lackbehandlung über den gesamten Zeitraum der Arbeiten stattgefunden hat, steht diese ganz unten.
Für eine Scheibentönung haben wir uns in erster Linie nicht aus Optischen, sondern Sicherheits- und Komfortgründe entschieden. In vielen Ländern Eurpas ist es erlaubt auf öffentlichen Geländen (Parkplätze, Wege, Strände etc.) zu übernachten. Dort kann es oft mal vorkommen, dass Menschen neugierig in das Fahrzeug schauen. Auch sieht man dem Wagen durch die Tönung von Außen nicht an, was sich im inneren verbirgt und schützt es so vor Gelegenheitsdieben die lediglich handeln wenn sie Wertgegenstände sehen.
Die Optik spielte bei der Entscheidung natürlich auch eine Rolle. Ohne Tönung würde man von Außen auf der linken Seite des Fahrzeuges im hinteren Bereich nur eine Schrankwand sehen.
Anfangs haben wir versucht die Scheiben selber zu Tönung. Da es allerdings extrem schwierig ist eine Scheibentönung fehlerfrei durchzuführen beschlossen wir uns etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und die Scheiben (insgesamt 11 Stück) folieren zu lassen. Am 14.09.2016 war es endlich soweit, dass Auto ging nach Flensburg zum Folierer. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Wer große Touren fährt und sich dabei nicht immer in der Zivilisation aufhält sollte stets genügen Diesel dabei haben. Zwar haben wir mit den 75l des Hauptanks und den 45l des Durchlauftanks schon eine Reichweite von etwa 1.000km, allerdings kann mehr nie schaden! Zu diesem Zwecke haben wir zwei 24l Zusatzskanister. Mit einer Halterung von Nakatanenga haben wir die beiden Kanister in der Regel vorne auf dem Dach montiert.
Nachdem der Dachgepäckträger auf dem Dach festgemacht wurde, kam auch schon das Dachzelt. Die Montage des Zeltes gestaltete sich deutlich schwieriger als die des Dachträgers. Das Dachzelt hat ein Gewicht von 45kg, zu Zweit eigentlich kein Problem. Doch da wir das sehr unhandliche Dachzelt gute 2,40 Meter hochheben, und über das Fahrzeug schieben mussten war doch größere Anstrenungen nötig als Anfangs gedacht.
Als es dann erstmal auf dem Dach war konnte man es Dank der große Aluoberfläche des Dachgepcäträgers relativ einfach bewegen. Schon lange bevor das Dachzelt überhaupt da war hatten wir uns schon festgelegt, es mit der ausgeklappten Seite nach Hinten zu montieren. Der Grund hierfür ist, dass man durch das mitgelieferte Vorzelt einen Raum mit dem Defender schaffen kann. Durch die große Hecktüre kann so auch bei Wind und Wetter offen sein, man kommt trocken und warm aus dem Auto ins Dachzelt und umgekehrt.
Normalerweise wird ein Dachzelt an 2 Schienen mit dem Fahrzeugdach verbunden. Bei einem Geländewagen verbaut AUTOCAMP® aufgrund der Mehrbelastung stets drei Befestigungsschienen. In diese Schienen werden Metallplatten geschoben, die dann mit einer weiteren Platte um die Streben des Dachträgers geschraubt werden. Durch diese Montage ist das Dachzelt auch bei extremster Belastung z.B. beim Offroadfahren sicher auf dem Dach verbunden. Selbst wenn mal ein Befestigungspunkt der Belastung nachgeben sollte sorgen die anderen 5 Punkte für Genug sicherheit.
Direkt am Tag der Montage habe wir das Zelt auch da erste mal Aufgebaut um einmal zu schauen, wie der Auf- und Abbau Funktioniert. Der Hersteller gibt auf seiner Webseite an, dass man ungeübt etwa 10 Minuten braucht um Dachzelt incl. Vorzelt und Sonnensegel windfest aufzubauen. Beim ersten Aufbau habe ich alleine etwa 15 Minuten gebraucht. Dies war dem geschuldet, dass viel Teile noch originalverpackt und dadurch nicht einfach zugänglich waren. Der Abbau war alleine in etwa 10 Minuten gesachafft. Je öfter man das Zelt jedoch auf- und abbaut geht es schneller. Der Hersteller schreibt, dass man es mit viel Übung zu weit in nur 4 Minuten schaffen kann.
Die 200x160cm große Liegefläche ist riesig, durch das Vorzelt wird das Raumgefühl zusätzlich gesteigert. Durch ein große Fenster auf der Vorderseite des Zeltes kann man direkt auf das Dach um Dinge zu holen oder die Aussicht aus gut 3 Meter genießen.
Der Dachgepäckträger kam etwa 4 Wochen nach dem Dachzelt. Als er endlich da war haben wir ihn kurze Zeit später auf das Dach gesetzt. Dies gestaltete sich wenig kompliziert. Der Dachträger konnte „relativ leicht“ von Zwei personen auf die Regenrinnen des Defender am Heck aufgesetzt und dann über das Dach geschoben werden. Danach wurde er an insgesamt 10 Punkten mit Klemmen an das Fahrzeug befestigt.
Bei dem verbauten Dachgepckträger handelt es sich um ein Modell von einem polnischen, sehr renumierten Hersteller für Dachgepäckträger.
Die Firma QUALAN stellt seit viele Jahren Dachgepäckträger her und liefern diese in die ganze Welt. Bei unserem Modell, dem QUALAN ALU handelt es um einen Träger mit einer Alu- Stahl Konstruktion Dank dem verbauten Alu beträgt das Gewicht nur 38kg und er ist dennoch extrem stabiel. Dank der breiten Aluoberfläche ist es nicht notwenitg eine Bodenplatte zu benutzen .
Bis jetzt haben wir den dachgepäckträger schon viel beansprucht.. Nur wenige Minuten nach der Anbringung folgte schon das Dachzelt und die Kanister.
Die meisten Rost- und Lackierungsarbeiten wurden an Stellen durchgeführt, die man auf Fotos nicht sieht. Der Unterboden wird bei einem Geländewagen stets extrem Stark beansprucht und dementsprechend gab es viele Teile von Rost und Beschädigungen zu befreien. Diese wurden dann erneut Rostversiegelt und Lackiert. Da man mit einem solchen Fahrzeug das ein oder andere Mal Waldstraßen, Schotterpisten oder Schlammstraßen befährt, entstehen durch Äste, fliegende Steine und Matsch an vielen Stellen kleine Kratzer und Dellen. Diese wurden mit Hilfe mehrerer Lackstifte ausgebessert.











